Sehenswertes
Landesfürstliche Burg
Die Landesfürstliche Burg ist eher ein Ansitz mit Hof und Kapelle als eine Burg. Sie wurde im Jahr 1470 von Erzherzog Sigismund dem Münzreichen umgebaut. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde der Ansitz immer seltener benutzt, es drohte sogar der Abbruch. 1875 wurde er von der Gemeinde Meran erworben und restauriert. Die Innenräume und die ursprüngliche Einrichtung wurde wiederhergestellt und durch Ankäufe ergänzt. Gezeigt wird historisches, mittelalterliches Mobiliar, Geräte des täglichen Bedarfs, Porträts, Musikinstrumente und Waffen.
Schreibmaschinenmuseum
Schreibmaschinenmuseum Peter Mitterhofer
Ein Museum von Weltgeltung. Rund 1200 wertvolle Ausstellungsstücke geben einen aufschlussreichen Einblick in die über 120-jährige Entwicklungsgeschichte der Schreibmaschine. Das Museum ist seinem Erfinder Peter Mitterhofer (1822-1893) zu dessen Andenken von seiner Heimatgemeinde Partschins 1997 eingerichtet worden.
Pfarrkirche Algund
Die Pfarrkirche zum Hl. Josef zählt zu den schönsten und modernsten Kirchen im Alpenraum und ist ein Beispiel zeitgemäßer Architektur. Die Kirche ist nach den Plänen des bekannten Arch. Dr. Willy Gutweniger in den Jahren 1966-1971 erbaut worden. Sie ist ein gelungener Versuch, Altes mit Neuem zu verbinden. Es ist wichtig, dass sich der Besucher genügend Zeit nimmt, um in die reichhaltige Symbolsprache dieses Gotteshauses eindringen zu können. Die Einweihung dieser Kirche erfolgte am 13. März 1977 durch den damaligen Diözesanbischof Dr. Josef Gargitter.
Schriftliche und bildliche Auskünfte über die Kirche und deren Einrichtungen sind im Pfarrhaus und im Tourismusbüro erhältlich.
Schloss Tirol
Schloss Tirol – Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte.
Als Dynastenburg der Grafen von Tirol gab die Burg dem Land seinen Namen. Umfangreiche bauanalytische Forschungen haben die Einmaligkeit Schloss Tirols als Zeugnis mittelalterlicher Architektur und Bauplastik bestätigt. Wie kein anderer Hochadelssitz erweist sich Schloss Tirol als steinernes Gedächtnis der Geschichte Tirols. Der Schwerpunkt des Museums liegt daher auf der Geschichte des Landes Tirol von
den Anfängen bis in die heutige Zeit. Neben der Sonderausstellung zur Kirchengrabung im südlichen Vorburgbereich führt der Museumsrundgang in den Südpalas mit den berühmten romanischen Portalen, vorbei an den Fresken in der Doppelkapelle, durch das Hochzeitszimmer der Margarethe Maultasch in den Bergfried, wo auf 20 Ebenen die Geschichte des 20. Jahrhunderts dargestellt wird.









